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03.07.2009
Wieder Überschwemmungen in Kall - Versiegelung endlich stoppen!

Heute war es mal wieder soweit: Tief "Rainer" zog mit heftigen Niederschlägen, Blitz und Donner über die Eifel hinweg, und Kall versank in den Fluten. Höchste Zeit, endlich konsequent gegen die Flächenversiegelung vorzugehen! Weitere Bilder und ein Video, das das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigt finden Sie auf den Seiten des Kölner Stadt-Anzeigers.
Weniger Streusalz - der Umwelt zuliebe!
Der Winter hat uns fest im Griff, das Streusalz wurde mancherorts schon knapp. Dabei geht es auch ohne. In vielen Städten und Gemeinden ist den Bürgerinnen und Bürgern der Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen untersagt. Auch die Gemeinde sollte sich auf umweltfreundliche Streumittel besinnen. Bündnis 90/Die Grünen haben deshalb beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, den Einsatz alternativer Streumittel zu prüfen. Der Antrag wird voraussichtlich in der Sitzung des Ausschusses für Liegenschaften, Forst und Umwelt am 2. März beraten.
24.08.2009
Klimaschutz und LKWs
Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss machte sich heute vor Ort ein Bild zu den Überschwemmungen vom 3. Juli im Bereich "Stürzerhof". Alle Fraktionen waren sich einig in der Bewertung, dass der Klimawandel zu heftigeren Regenfällen und damit steigender Überschwemmungsgefahr im Bereich des Kaller Gewerbegebiets führt.
Als es um die Anschaffung eines neuen LKWs für den Bauhof ging, war das Umweltbewusstsein der Ausschussmehrheit aber schon dahin. Das Wunschmodell des Bauhofs ist mit 145 und 179 PS zu haben, wobei der größere Motor rund zwei Liter Diesel mehr verbraucht als der kleinere. Mehr PS sind schließlich auch was wert, und fünf Liter Hubraum besser als drei Liter. Dass dies auch 53 g CO2 mehr je Kilometer bedeutet, hat für die Mehrheit keine Bedeutung - sie stimmte für das stärkere Fahrzeug.
18.08.2009
Einzelhandelsfläche im Gewerbegebiet wächst weiter
Die asp Projektsteuerung errichtet weitere 2.500 qm Fläche für den Einzelhandel im Kaller Gewerbegebiet. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die von den Grünen seit Jahren kritisiert wird. Dem Ortskern wird weiter Kaufkraft entzogen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass in der Gemeinde Kall alle Möglichkeiten genutzt werden, den Ortskern für Gewerbetreibende attraktiver zu machen und mögliche Schutzmaßnahmen zu realisieren.
Grüne stimmen für Waldkauf durch die Gemeinde Kall - Panikmache der SPD
Trotz großer Bedenken hinsichtlich der Verschuldung der Gemeinde stimmt die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Ankauf. Der Wald muss soweit wie möglich in öffentlicher Hand bleiben, denn nur für öffentlichen Wald gilt der § 31 des Landesforstgesetzes, der besondere Pflichten festlegt. Diese Pflichten gelten im Privatwald nicht! Hierzu gehört zum Beispiel die besondere Verpflichtung, die Erholung der Bevölkerung zu ermöglichen und den Wald vor Schäden zu bewahren.
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