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GRÜNE Kall

Zukunft entscheidet sich hier.

  

  

31.01.2010

Haushaltssicherungskonzept für Kall?

Der Kreis Euskirchen hat der Gemeinde Kall dringend nahegelegt, noch in diesem Jahr ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen. Bündis 90/Die Grünen werden dies nicht widerspruchslos hinnehmen. Die Haushaltssituation in Kall ist ernst, wie in vielen Kommunen des Landes. Aber noch würde die Ausgleichsrücklage reichen, um den Haushalt auszugleichen. Da die Rücklage aber bald aufgebraucht sein wird, fordert der Kreis ein Haushaltssicherungskonzept.

Nach aktuellen Planungen soll allein die Kreisumlage um 560.000 Euro steigen. Bündnis 90/Die Grünen fordern deshalb den Kreis auf, für den eigenen Haushalt ein Sparkonzept zu erstellen und die Ausgaben genau so auf den Prüfstand zu stellen, wie er es von den Gemeinden ebenfalls erwartet.

Dies wird nicht verhinden können, dass Verwaltung und Fraktionen in Kall einschneidende Einsparungen beschließen müssen. Wir sind aber der Meinung, dass wir ab einem gewissen Zeitpunkt die Bevölkerung mitnehmen müssen. Wenn Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen und Verwaltung und die Fraktionen sich beraten haben, werden wir die Vorschläge in einer öffentlichen Fraktionssitzung transparent machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Erfahrungen in anderen Städten und Gemeinden unter dem Stichwort "Bürgerhaushalt" haben gezeigt, dass hier auch mit guten Vorschlägen zu rechnen ist.

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Weniger Streusalz - der Umwelt zuliebe!

Der Winter hat uns fest im Griff, das Streusalz wurde mancherorts schon knapp. Dabei geht es auch ohne. In vielen Städten und Gemeinden ist den Bürgerinnen und Bürgern der Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen untersagt. Auch die Gemeinde sollte sich auf umweltfreundliche Streumittel besinnen. Bündnis 90/Die Grünen haben deshalb beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, den Einsatz alternativer Streumittel zu prüfen. Der Antrag wird voraussichtlich in der Sitzung des Ausschusses für Liegenschaften, Forst und Umwelt am 2. März beraten.

26.11.2009

Kein Mobilfunk im Kirchturm!

Der Mobilfunkanbieter O2 beharrt auf seinem Vorhaben, Mobilfunkantennen im Keldenicher Kirchturm zu installieren. Alternative Standorte werden "aus unternehmerischen Gründen" abgelehnt. Im Klartext: ein zusätzlicher Mast ist O2 schlicht zu teuer! Die Sorgen der Anlieger vor möglichen Schäden nehmen weder das Unternehmen noch die Kirchengemeinde ernst. "Wenn das Ding in den Kirchturm kommt, sollten wir den nahe gelegenen Kindergarten sofort schließen", so Ekkehard Fiebrich, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kaller Gemeinderat. Vorsorge muss Vorrang haben vor unternehmerischen Interessen!

28.08.2009

Dem "Treiben" Einhalt gebieten !?!

Im letzten Amtsblatt der Gemeinde Kall kündigt Bürgermeister Radermacher Kontrollgänge des Ordnungsamtes und der Polizei an. Ziel der Kontrollgänge sind die Treffpunkte von "Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen" in Kall, da "es dort in verstärktem Maße zu Verschmutzungen, Belästigungen Ruhestörungen etc. kommt."
Der Bürgermeister will "diesem 'Treiben' Einhalt .. gebieten" und fordert die Bevölkerung auf, "Auffälligkeiten, neue Treffpunkte und sonstige negative Auswirkungen der Ordnungsbehörde oder der Polizei zu melden."
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten die Wortwahl des Bürgermeisters für absolut unangemessen. Kaller Jugendliche sind keine Kriminellen, deren Treffpunkte der Bürger der Polizei melden sollte! Sie haben aber Anspruch darauf, endlich einen Platz in Kall zu finden. In einem Offenen Brief fordert die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Bürgermeister auf, vor dem Hintergrund der Probleme die offene Jugendarbeit in Kall zur Chefsache zu machen, anstatt mit Repression und populistischen Aktionen nicht für, sondern gegen die Jugendlichen zu agieren.